Zwar sind viele Krankheiten gut erforscht, jedoch auch durch Impfungen und andere Maßnahmen zur Prävention nicht vollständig ausgerottet. Zu den häufigen Krankheiten gehören:

  • Tuberkulose (TB)

TB verursacht Image result for Tuberkuloseweltweit die Hälfte aller Todesfälle. Zugleich steht diese Krankheit immer noch ganz oben auf der Liste bei HIV-Infizierten, was die Zahl der Todesopfer weltweit betrifft. Und der Kampf dagegen wird viel härter, weil die Antibiotika, die zur Behandlung von TB eingesetzt werden, bei einigen neueren Typen nicht wirken.

  • Syphilis und Chlamydien

Antibiotika wirken auch nicht mehr so gut wie früher bei diesen sexuell übertragbaren Krankheiten. Die Syphilis war fast verschwunden, aber ist heute wieder auf dem höchsten Stand seit 20 Jahren. Und Chlamydien, die häufigste Geschlechtskrankheit, werden ebenfalls schwieriger zu behandeln. Kondome senken das Risiko einer Infektion.

  • Scharlach

Das Bakterium von Scharlach hat sich verändert, sodass viele Antibiotika nicht mehr wirken. Verursacht durch die gleichen Bakterien wie der Streptokokken, ist Scharlach normalerweise eine relativ leichte Erkrankung. Sie betrifft vor allem Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren. Unbehandelt kann Scharlach zu Herz- oder Nierenproblemen führen.

  • Masern

Menschen, die nicht dagegen geimpft sind, tragen ein erhöhtes Risiko. Masern sind durch einen typischen Ausschlag zu erkennen: Rote Flecken, die auf dem Gesicht beginnen und sich in dann über den Körper ausbreiten. Kinder unter 5 Jahren und Erwachsene über 20 Jahren haben dadurch eher ernsthafte gesundheitliche Probleme wie Lungenentzündung oder Hirnschwellung. In einigen Fällen kann es lebensbedrohlich sein.

  • Mumps

Auch gegen Mumps existiert ein Impfstoff. Mumps kann Fieber, Kopfschmerzen und Müdigkeit verursachen. Aber das Hauptsymptom sind Schmerzen und Schwellungen im Kiefer und in der Wange vor den Ohren. In seltenen Fällen kann es auch zu Schwellungen im Gehirn, den Brüsten, den Eierstöcken und den Hoden führen.

Viele Krankheiten lassen sich durch Impfungen sowie geeignete Hygiene vermeiden. Gerade in westlichen Ländern mit einem gut entwickelten Gesundheitssystem können durch diese Maßnahmen Infektionen vermieden werden.